BOP

Viele Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Berufsorientierungsprogramm (BOP) zum ersten Mal mit der Frage: „Was will ich später beruflich machen?“ Genau das ist das Ziel des Programms: die jungen Menschen anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. 

In der Klasse 7 nehmen die Schülerinnen und Schüler an der BOP-Maßnahme teil. Diese wird von der Handwerkskammer Wiesbaden in ihren Einrichtungen veranstaltet. Die Maßnahme dauert zwei Wochen. Die Jungen und Mädchen arbeiten und lernen jeweils zweieinhalb Tage in einem Berufsfeld/Beruf. Diese sind: Friseur/in, KFZ, Bürokauffrau/-mann, Maler und Lackier/-in, Metall, Tischler, Elektro, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Verkauf. Die Einwahl wird von der Handwerkskammer Wiesbaden vorgenommen.

Bei diesem Projekt sollen die Jungen und Mädchen praktische Tätigkeiten in vier Berufsfeldern ausüben und theoretische Inhalte erlernen. Die Schülerinnen und Schüler sollen innerhalb der Maßnahme erkennen, welche Fähigkeiten sie haben, welche Tätigkeiten ihnen leicht fallen und woran sie Spaß haben. Am Ende erhalten sie eine Teilnahmebescheinigung mit Beurteilung der einzelnen Berufsfelder. Anhand der Noten lassen sich bereits erste Rückschlüsse bezüglich der Berufswahl ziehen. Diese dienen als Grundlage für Gespräche und weitere berufsvorbereitende Projekte.