Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit

Ab Klasse 7 arbeitet unsere Schule verstärkt mit der Agentur für Arbeit zusammen. In jedem Schuljahr wird gemeinsam mit dem Klassenlehrer mindestens einmal das Berufsinformationszentrum besucht. Dort erfahren und erlernen Schüler verschiedenste Zugänge zur Berufswahl und -orientierung. Sie werden dort von den Berufsberatern geschult und unterstützt. Jeden Montag haben sie zudem die Gelegenheit von 13 bis 15 Uhr ihre Bewerbungsunterlagen kostenlos von den Beratern gegenlesen und korrigieren zu lassen. Sie werden dafür auch vom Unterricht befreit. Besonders wichtig in der Kooperation mit der Agentur für Arbeit ist die monatliche Sprechstunde mit der uns zugeteilten Berufsberaterin. Sie geht zu Beginn eines jeden Schuljahres durch die Klassen, stellt sich vor und vereinbart Termine mit den einzelnen Klassen und Schülern. Bei Krankheitsfällen ist es möglich, dass die Jungen und Mädchen einen Termin im Amt wahrnehmen.

Durch die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit ist es möglich, die Berufs- und Studienorientierung der Schülerinnen und Schüler zu forcieren. Die Berufsberater kennen verschiedenste Betriebe in der Region, können über freie Praktikums- und Ausbildungsplätze sowie weitere schulische Anschlussmaßnahmen wie Pusch B (ehemals EIBE), weiterführende Schulbesuche (z. b. FOS) und Ausbildungsförderungen etc. informieren und den Übergang mit unserer Schule aktiv gestalten, indem sie Dokumente weiterreichen, erstellen und versenden.
In unserem Praktikumsbüro  finden sich alle Unterlagen, die für die Absolvierung der Praktika und der Information aller berufsvorbereitenden Angebote wichtig sind. Dort und im Elternsprechzimmer kann die Berufsberaterin ihre monatliche Sprechstunde abhalten. Es gibt einen Arbeitsplatz mit Pc, Internetzugang, Drucker und Telefon. Um die Beratungen vorzubereiten, arbeiten die Lehrkräfte mit den Unterlagen, die die Agentur für Arbeit im Downloadbereich ihrer Homepage anbietet.
Durch die Kooperation mit der Arbeitsagentur erfüllen wir zum einen die BSO-Standards, zum Anderen profitiert die Schule im erheblichen Maße von dieser Zusammenarbeit. Schule hat heute viele mannigfaltige Aufgaben, die sie früher nicht hatte. Lehrer sind heute „Mädchen für Alles“. Umso wichtiger ist es, die Lehrer durch professionalisierte Experten in ihrer Tätigkeit zu unterstützen und/oder die Lehrer fortzubilden, sodass eine vollständige und umfassende Berufs- und Studienorientierung möglich ist.